getestet: Spotify

Seit ein paar Tagen gibt es Spotify nun auch in Deutschland. Natürlich gab es gleich wieder eine große Diskussion wegen des „Facebook-Zwangs“, aber darauf möchte ich jetzt nicht eingehen.
Ich habe mir Spotify runtergeladen und getestet. Ich gebe zu, ich hatte mich bisher noch nicht damit befasst, auch wenn es Möglichkeiten gegeben hätte. Mein erster Eindruck war, dass ich diesen Hype darum nicht verstehe, denn „nur“ zum personalisierten Musikhören gibt es ja schon so Dinge wie last.fm, tape.tv, putpat.tv, etc. pp.
Wie gesagt war das mein erster Eindruck! und dann habe Ich angefangen mich mal durchzuklicken. Der Clou bei Spotify sind eindeutig die „Apps“. Musikmagazine und -Homepages bieten hier Mehrwert wie man ihn erwartet. Charts, Empfehlungen, Neuerscheinungen. Oder wie der Festivalguide: Die Festival-LineUps als Playlisten zum „warmhören“. Es gibt wirklich jede Menge Möglichkeiten Musik zu suchen und zu entdecken.
Die App die ich bis jetzt am meisten genutzt habe ist Soundrop. Das ist „Social-Music-Experience“ oder „Playlist-Crowdsoucring“ vom Feinsten. Man sucht sich einen Channel zu einer bestimmten Musikrichtung aus, und stimmt für die Songs ab die man hören will. Die Songs mit den meisten Stimmen stehen oben, der ganz oben wird als nächstes gespielt. Recht einfach vom Prinzip her, aber es funktioniert und es kommt (fast) nur gute Musik 🙂 Man kann natürlich auch jederzeit Lieder über die Suche zur Abstimmung hinzufügen.
Daneben kommt, wie oben erwähnt dass man, mit oder ohne Apps, „personalisiert Radio hören“ kann, einzelne Lieder suchen, Charts anhören und und und. Auch kann man eigene Playlisten anlegen, oder seine Lokal gespeicherte Musik im Programm abspielen.
Was für mich bei einer Musik-Anwendung, egal welcher Art wichtig ist, ist die Verbindung zu last.fm. Ich habe Mich so daran gewöhnt dass Ich auf das „scrobbeln“ einfach nicht verzichten will. Spotify kann das, und darüber hinaus noch viel mehr mit der last.fm App.
Wem das alles noch nicht reicht, kann natürlich gegen Geld auch noch mehr Funktionen und „ohne Werbung“ bekommen. Was das alles ist und wieviel das kostet seht ihr hier

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About Frederik Proß

Ich lebe die Online-Kommunikation, bin Digital-Native und Early Adopter und weiß deshalb immer, was der nächste Trend in Sachen Kommunikation und Marketing ist. Ich probiere so gut wie alles aus, was nicht bedeutet dass ich auch jedem Trend hinterherrenne, denn Nachhaltigkeit ist sinnvoller als die Kurzlebigkeit mancher neuen Tools.
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