Das Wunderkit ist da

Google Wave wurde abgeschaltet, eingetütet, begraben, es ist weg. Und dabei gab es einige (wenige) die das sehr bedauert haben. Es war ein Meilenstein bei der Online-Zusammenarbeit oder neudeutsch Collaboration. Also vor einer weile Wunderkit von den 6Wunderkindern angekündigt wurde dachte ich, dass daraus ein Wave-Nachfolger wird, wenn auch mit evtl anderen Tools oder so.
Nunja, seit gestern ist Wunderkit nun als Beta-Version für Menschen mit einem Invite zugänglich und auch Ich konnte mir inzwischen ein Bild davon machen. Und mit Wave hat es genau garnichts zu tun. Auch nicht schlimm.Ich habe mir natürlich zuersteinmal das Erklärbärvideo angeschaut (Auch hilfreich für alle die garnicht wissen worum es eigentlich geht):

Schon beim Schauen kam mir als erster gedanke „Das könnt man für die Band nutzen“ und was sagt er einen Satz später? „I’ll create a new one for my Band“ 🙂 Also hatte Ich ja den richigen Riecher. Bands, Vereine, Firmen, Freie Projekte, Barcamps und und und.. die Palette der möglichen Anwender ist groß. Anders als bei anderen Collaborationtools, die mehr oder weniger nur auf Firmen beschränkt sind.
Wunderkit ist also ein Projektplanungstool mit starkem Focus auf das „Social“ in dem zusammenhang also die Zusammenarbeit. Hauptsächlich geht es um Aufgaben und ihre Verteilung, Fortschrittsabfragen etc. Wunderkit verbindet trockene Planungstools mit den Ideen von Social Media. Kommentieren, Herzchen verteilen, Folgen, alles ist möglich. Ob Projekt, Task oder Notitz man kann alles veröffentlichen, wenn man will. Natürlich muss man nicht, aber dann kann man die Planung ja auch mit nem andern Tool machen, oder? Natürlich können „Fans“ live beim entstehen dabei sein, aber auch hierfür gibt es schon Möglichkeiten das hübsch darzustellen, mit wenig Mehraufwand. Genau bei diesem Feature bin ich gespannt wie sich die Nutzung entwickeln wird.
Wunderkit ist sicherlich sehr praktisch und hübscher anzuschauen als eine Facebookgruppe und sozialer als ein Googledoc/Spreadsheet. Aber da ist immerhin schon jeder und man muss die Leute nicht erst von einem neuen Ding überzeugen – Würden aber genau die entsprechenden Funktionen noch kommen (Dokumente einfügen/bearbeiten, Zusammenspiel mit Googlecalendar z.B.) dann wird Wunderkit wirklich zu einer kleinen Wunderwaffe. Ich bin gespannt was die Wunderkinder noch an Features aus dem Ärmel zaubern. Und ich denke dass das Wunderkit trotzdem Nutzenswert ist, auch jetzt schon.
Wie oben schon angedeutet sehe Ich die Stärke von Wunderkit bei der Zielgruppe die bisher noch keine Projektplanussoftware verwendet hat. Bands, Vereine, Freelancer-Zusammenschlüsse für einzelne Projekte, kleine Startups, und so weiter.
Wer eine Einladung möchte, hinterlässt einfach nen Kommentar.Ich freu mich natürlich wenn viele mitmachen und man dadurch ausgiebiger testen kann.

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About Frederik Proß

Ich lebe die Online-Kommunikation, bin Digital-Native und Early Adopter und weiß deshalb immer, was der nächste Trend in Sachen Kommunikation und Marketing ist. Ich probiere so gut wie alles aus, was nicht bedeutet dass ich auch jedem Trend hinterherrenne, denn Nachhaltigkeit ist sinnvoller als die Kurzlebigkeit mancher neuen Tools.
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