Quo vadis Twitter?

Am Donnerstag wurde bekannt das Summify von Twitter gekauft wurde. Summify ist (noch) ein echt praktisches Tool dass die wichtigsten Links der Twittertimeline, der Facebookfreunde und des Googlereaders zusammenfasste. So hat man auch bei den zahllosen Quellen das wichtigste nicht verpasst. Nach und nach wird der Dienst nun eingestellt werden.
Das ist nicht das erste, vielversprechende und praktische Tool das von Twitter in den letzten Monaten gekauft wurde. Die Dienste werden eingestellt, das Personal bei Twitter integriert. Aber die Funktionen gehen verloren. Ich finde das teilweise sehr schade.
Was Twitter auch zum großen Teil ausmacht ist das Ökosystem an Anwendungen die sich um die reinen 140-Zeichen-Nachrichten herum entwickelt haben. Seien es Link-shortener, Fotoplattformen, Clients für desktop und Mobile, und und und …  Indem Twitter sie nach und nach aufkauft stirbt eben auch immer ein Teil dieses Ökosystems. Die Dienste sind keine Konkurrenz für Twitter, sie haben den Erfolg erst möglich gemacht. Gerade bei Diensten wie Summify, die auch andere Netzwerke und quellen integrieren und die Informationen bündeln ist der Kauf durch Twitter besonders „tragisch“. Da Twitter diese anderen Quellen bei einer eventuellen Integration natürlich nichtmehr berücksichtigt.
Was hat Twitter also vor? Ist es guter Wille, um die eigene Plattform voranzutreiben, und Innovationen zu bringen? Dann finde ich diesen Weg des Personal-„Recruitings“ nicht wirklich gut. Ist es das Bewahren wollen des ursprünglichen Twitter? Oder der Kampf gegen die Konkurrenz Facebook und Google?
Auf jeden Fall ist Twitter in einer spannenden Phase der Veränderung. Nur ist noch nicht wirklich sichtbar was man mit Tweetdeck, Summify und all den anderen Diensten machen wird. Ich hoffe dass die Verantwortlichen eine Strategie haben und nicht einfach blind drauf loskaufen.

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About Frederik Proß

Ich lebe die Online-Kommunikation, bin Digital-Native und Early Adopter und weiß deshalb immer, was der nächste Trend in Sachen Kommunikation und Marketing ist. Ich probiere so gut wie alles aus, was nicht bedeutet dass ich auch jedem Trend hinterherrenne, denn Nachhaltigkeit ist sinnvoller als die Kurzlebigkeit mancher neuen Tools.
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