Barcamp Stuttgart – schee wars

Nach dem Fotocamp Pforzheim und dem Barcamp Karlsruhe war das Barcamp Stuttgart nun mein drittes Barcamp in diesem Jahr und überhaupt. für dieses Jahr war es auch das Letzte aber 2012 werde ich sicher wieder einige Camps besuchen. Ein paar Twitter-Statistiken zu Samstag und Sonntag hatte ich ja schon veröffentlicht. Jetzt schreibe ich meinen ausführlichen,persönlichen Nachbericht zum #bcs4:
Das Freitag-Abend Warmup des Barcamp Stuttgart fand im Steigenberger Hotel statt. Ich war zunächst skeptisch ob der noblen Lokalität, wollte mich aber positiv überraschen lassen. Die Überraschung kam aber nicht. Beziehungsweise: Ich wurde negativ überrascht. Neben der Tatsache dass ein Barcamp irgendwie nicht in ein Nobelhotel passt, auch dass weder eine homöopatische Dosis Linsen mit Spätzle noch Tiefkühlpizza „nobel“ sind. Mehr Worte will ich darüber garnicht verlieren.
Am Samstag ging es um 10Uhr mit der Begrüßung und der Sessionplanung los.Beziehungsweise mit der Vorstellungsrunde. Hier fand ich die Lösung in Karlsruhe besser. ~200x3Tags kann sich niemand merken und die Zeit hätte man auch anders einsetzen können. Um 12 starteten dann die Sessions, wirkliche Pausen gab es nicht, was man positiv und negativ sehen kann. Zum einen verteilte sich der Andrang beim Essen zumindest ein kleinwenig. Zum anderen verpasste man aber auf jeden fall mind. eine Session. Und auch zum Netzwerken „zwischendurch“ kam man kaum.Ich persönlich hätte das ganze etwas vorgezogen, und dafür eine Mittagspause eingebaut und evtl nach dem Abendessen noch einen oder zwei Session-slots gemacht, falls Bedarf bestanden hätte.
Nichts desto trotz war es ein schönes Wochenende! Ich habe Online-Bekannte endlich auch mal im Real-Life getroffen, Unbekannte kennengelernt, gute Diskussionen geführt und auch ein paar Sachen gelernt. Hier die Sessions in denen Ich war:
Expedition 2.0 von Heiko Weiss: Ich hatte es ja gleich getwittert: Die QR-Code Kampagne die Heiko zusammen mit der Stuttgarter Zeitung entwickelt und durchgeführt hat ist wirklich ein Best-Practice Beispiel. Die gelungene durchführung und der erzielte Erfolg (in meinen Augen) haben wirklich Respekt verdient.
Facebook Marketing von Tim Kraack: Tim stellte den Facebook-Auftritt eines Autohauses vor den er betreut. Es entstand eine gute Diskussion wie man mit den verschiedenen Problemen umgehen könnte/sollte. Und wieder einmal zeigte sich dass es keine „Universallösung“ für einen Auftritt in Facebook (und auf anderen Plattformen) gibt und dass es viel Arbeit und Ideen bedarf um Erfolgreich damit zu sein.
Wege zur besseren Präsentation von Dirk Haun: Dass die meisten Powerpoint Präsentationen qualitativ zu wünschen übrig lassen weiß eigentlich jeder. Damit die eigenen Präsentationen besser werden hat Dirk Tipps gegeben und mit einer guten Präsentation schön verdeutlicht. Auch die Diskussion über die „Zwänge“ die einem guten Ergebnis im Weg stehen war interessant.
Projektmanagement – Coaching und Risiken von Andreas Lohrum: Was sich sehr trocken anhört war so ziemlich die lustigste (und erschreckendste) Session des Wochenendes. Wie baut man ein Stahlwerk in Russland!? Ein Worst-Case Szenario wie es in keinem Buch stehen kann stellte Andreas mit vielen Bildern und Videos vor. Gelächter und ungläubiges Kopfschütteln wechselten sich ab.
Wann tragen wir (endlich) den Begriff „Social Media“ zu Grabe? Eine Diskussionsrunde angestoßen von Oliver Sigrist. Ich habe ja auch meine Probleme mit dem Begriff, da er zu abgedroschen,ausgelutscht und schon irgendwie „komisch“ klingt so langsam. Zu wirklichen Ergebnis oder einem Neuen Begriff sind wir nicht gekommen, aber zu der Einsicht dass es eben ein Modewort ist, und die „Social Media Flut“ bald abebben wird.
Am Sonntag starteten die Sessions um 11, für mich standen folgende auf dem Plan:
Outsourcing – Ja oder nein? von Magdalena: Der Titel sagt es ja schon. Es ging um die Vor- und Nachteile beim Outsourcing, im Speziellen um Programmierungs-outsourcing.
Erfolgreich Bewerben mit je einem Vertreter von ICTjob.de und DMC (Namen leider entfallen/nicht gefunden): Neben vielen Dingen die Ich schon wusste oder unbewusst richtig gemacht habe gab es auch einige neue Tipps und gute Einblicke auf die „andere Seite“ der Bewerbung..
Oper und Web2.0 von Christian de Vries : Wie stellt sich eine Kulturelle Einrichtung im Web dar? Wie erreicht man das Publikum ausserhalb der klassichen Zielgruppe? Was kann man alles machen mit Facebook,youtube,flickr usw… Nach der Vorstellung des, wie ich finde bisher sehr gelungenen, Projekts der Heidenheimer Opernwerkstatt gab es eine tolle offene Diskussionsrunde. Auch für meine (ehenamtliche) Arbeit habe ich neue Impulse daraus gezogen.
Tipps+Tricks für Tutorials und Screencasts von Anton Bollen: Nachdem ich schon ein paar mal erfolglos versucht habe Screencasts zu erstellen habe ich mir hier noch ein paar Tipps abgeholt und werde das in naher Zukunft wohl mal wieder in Angriff nehmen.
Wie oben schon geschrieben war es alles in allem ein tolles Wochenende. Jan Theofel hat wirklich gut organisiert, und die Sponsoren haben es möglich gemacht dass es getreu dem Barcampgedanken kostenlos war. Danke dafür an die MfG, Lightwerk, Esskultur (das Essen war wirklich überaus und ganz besonders vorzüglich), Coca Cola und alle anderen Sponsoren!
hier noch was ich so getwittert hab übers #bcs4: @theinfredible:#bcs4

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About Frederik Proß

Ich lebe die Online-Kommunikation, bin Digital-Native und Early Adopter und weiß deshalb immer, was der nächste Trend in Sachen Kommunikation und Marketing ist. Ich probiere so gut wie alles aus, was nicht bedeutet dass ich auch jedem Trend hinterherrenne, denn Nachhaltigkeit ist sinnvoller als die Kurzlebigkeit mancher neuen Tools.
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