Freies WLAN für Pforzheim

Sie machen so langsam ernst, die Damen und Herren der Pforzheimer Medien- und IT-Elite. bis ende September soll in der Pforzheimer Innenstadt freies Wlan für alle verfügbar sein.

W-Lan Initiative Pforzheim

Die Pforzheimer IT-Initiative. Quelle: pz-news.de

Vor ein paar Wochen hatten sie es damit sogar in die Nachrichten beim Radiosender SWR3 geschafft und ich war verwundert dass diese Idee immer noch ernsthaft verfolgt wird. Nun schreibt die Pforzheimer Zeitung (die natürlich an der Wlan Initiative beteiligt ist) wieder einmal darüber. Es wurde fleissig geplant, Sponsorenpakete geschnürt und und und. Sogar ein Verein wurde gegründet, der „PF-Wlan Pforzheim e.V.“.

Klingt doch also super! Kostenloses, offenes Wlan für alle! In der ganzen Stadt! Das ist es doch was wir „Digital-Freaks“ wollen!

Schaut man sich das ganze aber genauer an, merkt man, was für eine Schnapsidee das ganze ist.  Es sollen IT-Fachkräfte in der Stadt gehalten werden, Neue Fachkräfte angezogen werden, das Potential der Branche soll ausgenutzt werden. Mit kostenlosem Wlan in der Innenstadt!?!? Gerade die Zielgruppe würde doch niemals so ein offenes Wlan nutzen, schon aus Sicherheitsgründen. Dazu kommt, dass es in der Innenstadt  ja gar keine Plätze gibt, an die man sich gerne setzen würde um da zu arbeiten. Geschweige denn dass die Firmenpolitiken es erlauben würden, dass die Mitarbeiter auch mal vom Straßencafé aus arbeiten. Dieses Argument ist also undurchdacht und oberflächlich, geradezu ein Hohn, könnte doch das Geld dass hier ausgegeben wird, in andere infrastrukturelle und städtebauliche Maßnahmen investiert werden.

Die Sprecher der IT-Initiative geben es ja schon fast zu, dass dieses Projekt nichts weiter als ein Symbol ist, dessen tatsächlicher Nutzen keinen interessiert: „In dieser Stadt gibt es zahlreiche leistungsfähige Unternehmen, die im Bereich Medien und IT tätig sind. Wir wollen mit dem Angebot des freien W-Lan auch symbolisch demonstrieren, welches Potenzial hier zur Verfügung steht“ (Eugen Müller, Quelle: PZ)

Für mich ist also klar dass dieses Projekt nur einen Nutzen hat: die Befriedigung der Selbstdarstellungssucht einiger Pforzheimer Unternehmer unter dem Deckmantel der Wohltat. Denn wollten sie wirklich Pforzheim „als moderne Stadt, die wir sind, nach außen präsentieren“(Eugen Müller, Quelle: PZ) dann gehört dazu mehr als ein bisschen Wlan in der Fußgängerzone.

Aber vielleicht irre ich mich ja auch, und das ist genau das was nötig ist, um Pforzheim zum Zentrum des Digitalen Deutschland zu machen, und so die Wirtschaft wieder anzukurbeln. schliesslich sind wir mit dem Amazon-Logistikzentrum quasi schon der Nabel der Welt in Sachen E-commerce. Was denkt ihr denn darüber?

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Verbieten statt Lösungen suchen

„Lehrer bei Facebook und Co. künftig offline“ so heißt es heute beim SWR – natürlich etwas reißerisch aber der Sache angemessen. Der Spiegel schreibt „Soziale Medien in Schulen: Baden-Württemberg verbietet Lehrern Facebook-Nutzung“ und die Süddeutsche ganz nüchtern: „Kultusministerium verbietet Lehrern, soziale Netzwerke dienstlich zu nutzen„. Es geht darum dass das Baden-Württembergische Kultusministerium eine „Handreichung […] zum Einsatz von „Sozialen Netzwerken“ an Schulen“ veröffentlicht hat. Und die besagt dass diese quasi gar nicht im schulischen Zusammenhang genutzt werden dürfen. Lediglich als Unterrichtsgegenstand, um Vor- und Nachteile zu besprechen darf beispielsweise Facebook aufgerufen werden.

Kultusminister Andreas Stoch Quelle:swr.de

Ich weiß gar nicht worüber ich mich mehr aufregen soll, über den blinden Aktionismus oder die Verbots-Politik.

Natürlich sind im Moment alle sensibilisiert was Datenschutz anbelangt und die Bevölkerung verlangt von der Politik Aufklärung. Aufklärung bedeutet aber nicht, das Thema einfach auszugrenzen. Es bedeutet sich proaktiv damit auseinander zu setzen. Und gerade unsere grün-rote Landesregierung wollte in diesem Zusammenhang Vorreiter sein. Auch die Begründung „Datenschutz“ finde ich hier sehr an den Haaren herbeigezogen. Es sind doch sowieso schon alle (außer den Politikern) auf Facebook und die „Verknüpfungen“ können auch so schon hergestellt werden. Und wieso soll man denn um Himmels willen nicht die Möglichkeiten nutzen die die Netzwerke bieten, wenn alle es nutzen. Alle besitzen ein Telefon, also telefonieren wir miteinander, und es ist nicht verboten, aber nicht weniger „abhörsicher“.

Es geht also darum, den Schülern (und Lehrern) beizubringen wie sie die Netzwerke nutzen können und trotzdem sensible Daten schützen. Die Medienkompetenz muss gestärkt werden, bei allen Beteiligten. Der Umgang mit Sozialen Netzwerken muss so selbstverständlich sein wie lesen und schreiben. Sonst bleiben wir hier im digitalen Mittelalter, wo es ein paar wenige gibt, eine kleine Oberschicht, die den Umgang mit dem Internet Beherrscht und eine Große Masse digitaler Bauern, die ausgebeutet werden ohne es zu merken.
Und es wird die geben die auch in 50 Jahren noch den „konventionellen Schriftverkehr“ benutzen, wir nennen sie Politiker.

Man kann die Schrift des BaWü-Kultusministeriums fast schon als Fortsetzung zur #Neuland Debatte ansehen. Und wäre es nicht so unfassbar traurig wie hier mit den Kindern und Jugendlichen umgegangen wird, könnte man fast drüber lachen. Bildung ist das größte Gut was wir in unserer Volkswirtschaft haben, und die wird den Kindern hier verwehrt. Da wundert sich noch einer über Fachkräftemangel?

Mich für meinen Teil bestärkt es darin, weiter Arbeit in Sachen Medienkompetenz zu leisten und werde in Zukunft wieder auch mehr in dem Bereich machen.

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Fight the clueless – meine Session beim #bcbs13

Wie sollte es anders sein, Ich habe beim Barcamp Bodensee eine Session über Facebook gehalten. Hier gibts die Folien dazu. Auf deutsch, auch wenn die Session spontan auf englisch war.

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#deblogger oder ein Projekt das über sich hinauswächst

Letzten Sonntag habe Ich auf Twitter eine Konversation zwischen Daniel Rehn und Luca Hammer mit verfolgt, in der es um die Visualisierung der Bloglandschaft ging und kurz darauf war ich auch in der frisch gegründeten Facebook-Gruppe. schon in den ersten Stunden kamen einige hundert Blogger dort zusammen.

Hintergrund ist, dass Luca die Facebook-Gruppe zur Datengewinnung nutzt um die Verbindungen zwischen den Bloggern darzustellen. Eine echt super Sache, da ich ja sowieso auf Visualisierungen, Infografiken und so Zeug stehe. Deßhalb gilt mein größter Respekt Luca, der das ganze umsetzt und die letzten Tage nichts mehr anderes macht.
Die fertige Visualisierung gibt es hier: http://www.2-blog.net/projects/deblogger/ bzw. hier mit Suchfunktion: http://www.2-blog.net/projects/deblogger/explore/

Inzwischen sind in der Gruppe über 2000 Leute, was natürlich die Arbeit nicht weniger macht. Ich weiß nicht ob Daniel und Luca sich am Sonntagmittag vorgestellt haben dass es so einschlagen wird. Der Nachteil wenn 2000 Menschen die alle gern schreiben in einer Gruppe sind, ist das eben viel geschrieben wird. Sehr viel! schon nach kurzer Zeit entbrannte eine heftige Diskussion um Gendering, dazwischen immer wieder Eigenwerbung, Fragen die auch in den FAQ schon beantwortet sind und das übliche Genetzwerke. Würde man alles lesen wollen könnte man wohl 24 Stunden durchgehend damit verbringen zu lesen. Aber das ist wohl Gruppendynamik oder Schwarmintelligenz oder wasauchimmer.

sieht schon ein bisschen nach Schwarm aus 😉

Wie oben erwähnt werden die Daten für die Visualisierung aus dieser Gruppe ausgelesen. Also die Gruppenmitglieder die auf Facebook „befreundet“ sind erhalten auch in der Darstellung eine Verbindungslinie. Grundsätzlich finde ich die Herangehensweise legitim und zunächst auch ausreichend. Ich habe nur ein persönliches Dilemma damit: Ich habe festgestellt dass in der Gruppe Menschen sind die ich sogar schon persönlich getroffen habe auf irgendwelchen Barcamps oder anderen Veranstaltungen, aber wir sind auf FB nicht befreundet. Ich weiß zwar nicht wieso, aber es ist eben so. Man Ist vielleicht auf Twitter oder irgendeinem Anderen Kanal vernetzt, aber eben nicht bei Facebook. Deßhalb ist es schade dass „nur“ die Facebook-Verbindung angezeigt wird. Und soll ich deswegen jetzt Freundesanfragen verschicken?

Jeder hat seine eigenen Regeln was die Facebook-Freunde betrifft. Ich für meinen Teil will die Person mind. einmal persönlich kennengelernt haben bevor ich eine Anfrage bekomme/versende. Andere nehmen jeden, wieder andere nur wirklich enge Bekannte und Freunde. Ich habe für alles Verständnis. Aber dass nun durch diese neue Gruppe wildfremden Freundesanfragen geschickt werden nur um seine eigene Vernetzung zu steigern finde ich nicht gut.

Also Sage Ich danke Luca! Weiter so, aber lass dich nicht zu sehr stressen von den 2000 Schreihälsen, schließlich ist es deine Zeit die du da investierst.

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DailyCoffeBreak is back!

in wenigen Wochen Tagen hatte sich der Podcast von @dotdean Ende 2011 etabliert und ganz plötzlich war es vor knapp einem Jahr dann ganz ruhig geworden. Aber nun endlich gibt es die tägliche betreute Kaffeepause wieder. Mit den gewohnten Informationen rund um dieses Internet. Und Kaffee natürlich.

coffeebreak

Wen also beides interessiert dem seien die 5 Minuten Audio-Kaffee-Pause wärmstens empfohlen. Genau diese Kürze und Kompaktheit war für mich schon von Anfang an der ausschlaggebende Punkt für den Erfolg des #dcb. Für mich ist der DCB so essentiell wie die Nachrichten im Radio – in 5 Minuten bekomme ich die Infos die ich will und brauche. (grade wegen diesem Internetz Dingens).

Die Zeit für einen 20- oder 30 Minuten Podcast hat kaum jemand, die 5 Minuten passen aber immer ins Ohr und den Terminplan. Wer DailyCoffeeBreak also noch nicht kennt sollte tunlichst mal reinhören! Abonnieren geht über SoundcloudiTunesRSS-Feed oder via kostenlosem Newsletter. Und selbverständlich über TwitterFacebook und Google+.

Ach ja… und außerdem wurde ich heute, schon bei der dritten Ausgabe der „neuen Staffel“, als Quelle genannt. Da freut sich das Influencer-Herz ^^

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Peugeot und Support

Eine WLan-Box in einem neuen Auto einrichten, eigentlich ganz einfach. Ich kenn mich damit halbwegs aus, und die Anleitung ist auch recht verständlich. Trotzdem wollte das Kistchen keine Verbindung zum Internet herstellen, obwohl alles richtig installiert und eingegeben war. Also wollte ich auf dem schnellsten weg mal mit Peugeot kommunizieren, wie ich es schon mit o2, der Bahn oder anderen getan hab: über Twitter. Doch Peugeot hat keinen deutschen Twitteraccount. Ok, dann eben die Facebookseite.

Schön brav, gleich mit Screenshot auf die Pinnwand gepostet. Und es kam sogar eine Antwort. Naja, ihr seht sie ja oben. Ok, nachdem auch in Foren die Fragerei erfolglos blieb nehme ich eben doch das Feedbackformular. Da Ich nicht alles nochmal schreiben will, setze ich den Link zum Facebookpost rein, schreibe noch dazu dass der WLan-Stick der beim Gerät dabei war am Laptop auch einwandfrei funktioniert. Also um die Fehlersuche noch weiter einzugrenzen. Mehr Informationen gibt es nicht zu geben. Diesmal kam eine echte Antwort:

Guten Tag Herr Proß,

vielen lieben Dank für Ihre Anfrage. Wir freuen uns, dass Sie die Möglichkeit nutzen, uns Ihr Anliegen über Facebook zu schildern.

Erst einmal begrüßen wir Sie ganz herzlich in unserer großen Löwenfamilie!

Herr Proß, aus der Ferne lässt sich Ihr Anliegen für uns schwer prüfen.

Wenden Sie sich doch einfach an Ihren PEUGEOT Vertragspartner. Dieser wird die WiFi Box Ihres PEUGEOT 3008 gerne für Sie prüfen und Ihnen helfen, alles optimal einzurichten.

Auch in Zukunft steht Ihnen Ihr PEUGEOT Vertragspartner mit Rat und Tat zur Seite und wird Sie fachkundig beraten.
Wir wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt und eine angenehme Woche!

Mit freundlichen Grüßen

C██████ S█████
Kundenbetreuerin

PEUGEOT DEUTSCHLAND GMBH
51170 Köln
Telefon: 0800 1111 999
Fax: +49 681 879-488

Haben Sie noch Fragen? Unter www.peugeot.de/faq finden Sie mit Sicherheit schnell eine Antwort!  

OK!? Darauf bin ich ja noch garnicht gekommen! Aber der Vertragspartner meinte er müsste sich genauso einarbeiten da dies das erste Auto mit dieser WLan-Box ist dass er verkauft. Ich meinte dann, müsse er nicht, ich kenne mich ja mit dem ganzen Zeug aus. Also gut, dann fahre Ich nächste Woche zu meinem Vertragspartner, wenn er aus seinem wohlverdienten Urlaub zurückkommt, und lasse ihn den Peugeot-Service das Selbe fragen wie ich es getan habe. Finde nur ich das umständlich?

Das Beste kam dann heute: die Evaluationsmail

Guten Tag Herr Proß,

Sie haben sich am 27.01.2013 mit Ihrem Anliegen an die PEUGEOT Kundenbetreuung gewandt.

Heute bitten wir Sie, uns eine Rückmeldung über Ihre erhaltene Antwort zu geben.
Waren Sie zufrieden? Ja / nein – Wir freuen uns über Ihren Kommentar.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

C██████ S█████
Kundenbetreuerin

PEUGEOT DEUTSCHLAND GMBH
51170 Köln
Telefon: 0800 1111 999
Fax: +49 681 879-488

Haben Sie noch Fragen? Unter www.peugeot.de/faq finden Sie mit Sicherheit schnell eine Antwort!

IST DAS EUER ERNST??????? Die Gleiche Kundenberaterin die Mir gestern eine Inhaltslose und nichtssagende Antwort auf meine detaillierte Frage geschickt hat mit der ich eindeutig NICHTS anfangen konnte fragt einen Tag später ob ich zufrieden war? Bis gestern hat mich die ganze Geschichte nicht übermäßig aufgeregt. Aber diese Mail fordert es ja geradezu heraus.
Also Liebe Peugeot Deutschland GMBH, Eure Autos sind ja echt super, aber an der Kundenkommunikation solltet ihr noch kräftig arbeiten!

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Ich war BaWü

Die erste Woche Rotation-Curation im Ländle geht heute zu Ende. Damit auch meine Kuratoren-Zeit. Und es war alles in Allem eine tolle Zeit. Ich hatte ja noch bedenken, dass zu wenige Leser dasind am Anfang. Nun haben wir aber genau heute die 100 Follower erreicht. Und dazu gehören auch Persönlichkeiten wie Alexander Bonde, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, die Landesregierung und andere Landespolitiker bzw Institutionen. Aber natürlich ist jeder Follower Gold wert bei so einem Projekt, egal ob bekannt oder unbekannt.
Und durch die schnell recht gute Followerzahl war auch immer Interaktion da. Kaum ein Tweet der nicht gefavt oder retweetet wurde, oder auf den es eine Antwort gab. sogar der Minister hat mich retweetet.

Ich habe versucht Nachrichten, Interessantes, Wissenswertes und vielleicht auch halbwegs lustiges und unterhaltsames zu Twittern. Die Vorgabe von 3-5 Tweets täglich habe Ich dabei leicht überschritten und bin bei 9-10 pro Tag gelandet. Incl. @replies/Unterhaltungen die aber nie ausgeartet sind.
Im Nachhinein ist mir aufgefallen dass ich zu wenige Bilder gepostet habe, dabei hätte ich ein paar passende gehabt. Wollte jetzt aber am letzten tag auch nicht mit Bildern zuspammen und habe mich auf ein richtig gutes beschränkt. 🙂

Ein bisschen Statistik muss natürlich immer sein:

Ausserdem wurden meine Tweets insgesamt 22mal Retweetet und 17mal gefavt.
Der „erfolgreichste“ Tweet ist derhier:

Schon gewusst? Stuttgart wurde vom 1219 Badischen Markgraf gegründet und ging 32 Jahre später als Mitgift an den Grafen von Württemberg
— Ich bin Ba-Wü | Fred (@ichbinBW) Dezember 31, 2012

Mir hat es extrem viel Spaß gemacht diese Woche zu kuratieren und den Anfang von @ichbinbw zu geben. Ich hoffe es war nicht all zu schlimm für euch, hat euch vielleicht sogar gefallen. Auf jeden Fall freue Ich mich über Feedback von euch! Kann auch ein ganz kurzer Kommentar sein 😉
Die nächste Woche übernimmt +Jan Theofel  den @ichbinbw Account und ich bin schon gespannt drauf. Und ihr könnt euch immer noch Bewerben und mitmachen: http://www.ichbinbw.de/p/wir.html

 

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Ich bin Baden-Württemberg

Vor ein paar Wochen hat +Oliver Gassner „Ich bin BW“ vorgestellt. Rotation Curation im Ländle nach dem Vorbild von WeAreHH oder TweetWeekUSA. Eine Woche lang darf ein Twitterer den Account betreuen und „für das Land“ Baden-Württemberg twittern.
Ich habe nun das Glück oder Pech als aller Erster morgen damit zu starten. Auf der einen Seite freue Ich mich der erste Twitterer im Ländle zu sein. Dadurch dass vor mir noch keiner dran war besteht nicht die Gefahr dass Ich abgucke oder nachmache. Auf der anderen Seite muss ich eben als erster das leere Blatt Papier füllen und mit unterschiedlichsten Erwartungen zurechtkommen. Zudem hat der Account eben noch nicht wirklich viele Follower, weshalb ich auf euch vertraue, dass ihr jetzt gleich mal auf „Folgen“ drückt:
https://twitter.com/ichbinBW

Und nun freue Ich mich auf die kommende Woche, in der ich Dank Urlaub genügend Zeit habe den Account zu betreuen und fleissig zu kuratieren 🙂

Ach so, wenn auch ihr bei @ichbinbw mitmachen wollt, dann könnt ihr euch hier bewerben

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Instapanik

Gestern ging ein Aufschrei durchs Netz: Instagram verkauft die Fotos der Nutzer!
Der Grund war die Änderung der Nuzungsbedingungen/AGBs von Instagram. Unter anderem Heise ,t3n und c|net verbreiteten die Panik wie aus dem Lehrbuch. Backupdienste verbreiteten sich rasend schnell, ebenso die Tipps für Alternativen und natürlich die Aufrufe, das Instagram-Profil zu löschen mit zugehörigen Anleitungen.

Und Mitten in die aufgeregte Diskussion  kam die Antwort bzw. nochmal eine ausführliche Erklärung von Instagram auf ihrem Blog. Und plötzlich heißt es überall „halb so wild“.

Quelle: http://instagram.com/instagram

Ich sehe es ähnlich wie Marcel Weiss auf neunetz.com. Wenn man kostenlose Dienste nutzt sollte man sich bewusst sein dass das Betreiben des Dienstes Geld kostet, soll der Dienst kostenlos sein und bleiben muss dieses eben über Werbung verdient werden. Und um Werbung zu schalten müssen eben die Nutzungsbedingungen entsprechend angepasst sein. Im Falle Instagram, wie auch bei Facebook, werden die Nutzerdaten und die Fotos eben dazu verwendet die Werbung zu personalisieren.

Ein bisschen gesunder Menschenverstand und die Frage, was ein Unternehmen für sein langfristiges Überleben machen kann und was nicht, reichen in der Regel aus, um AGB-Hysterien zu begegnen. – Marcel Weiss

Es gibt sicher Gründe die dafür sprechen Instagram den Rücken zu kehren, auf andere Dienste auszuweichen. Und die Entwicklung dass die ToS nun über 4mal länger werden ist sicherlich beunruhigend hinsichtlich der Usability und Transparenz. Aber Diese Panik die in den letzten 24 Stunden durchs Netz ging ist auf jeden Fall maßlos übertrieben.

Auch Ich bin kein uneingeschränkter Fan von Instagram und habe einige Kritikpunkte. Aber trotzdem macht es einfach Spaß den Service zu nutzen besonders wegen der Einfachheit und der Menge an Drittanwendungen die sich um Instagram herum entwickelt haben. Also werde Ich es auch weiterhin empfehlen.

Nachtrag: Der Artikel auf netzwertig.com fasst die Geschehnisse wirklich gut zusammen.

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Abstimmung zur Regelung der Nutzung von Facebook

Facebook will seine Nutzungsbedingungen und die Datenverwendungsrichtlinien anpassen. Wie in den bisherigen AGBs steht wurde dies angekündigt, und nun soll darüber abgestimmt werden. Ich habe mal geschaut wo die Unterschiede zwischen den bisherigen und den vorgeschlagenen Versionen liegen.

Bei den Nutzungebedingungen (Erklärung der Rechte und Pflichten) sind die meisten Änderungen nur der besseren Lesbarkeit und Sprache geschuldet. Bzw es sind Verbesserungen in der Übersetzung.
Lediglich ein Großer Punkt wird wirklich geändert. Punkt 14 der Nutzebedingungen der Regelt wie Änderungen an eben diesen kommuniziert und durchgeführt werden.

Alte version Neue (Vorgeschlagene) Version
Wir können diese Erklärung ändern, wenn wir dich über die „Facebook Site Governance“-Seite (Seite zur Regelung der Nutzung von Facebook) darüber informieren (indem wir die Änderung dort posten) und dir die Möglichkeit zur Reaktion auf die entsprechenden Änderungen geben. Um Informationen zu künftigen Änderungen an dieser Erklärung zu erhalten, besuche unsere „Facebook Site Governance“-Seite und klicke auf der Seite auf „Gefällt mir“.


Bei Änderungen der Abschnitte 7, 8, 9 und 11 (Abschnitte über Zahlungen, Anwendungsentwickler, Webseitenbetreiber und Werbetreibende), werden wir dich mindestens drei Tage im Voraus benachrichtigen. Bei allen anderen Änderungen wirst du von uns mindestens sieben Tage im Voraus benachrichtigt. Kommentare zu vorgeschlagenen Änderungen müssen auf der „Facebook Site Governance“-Seite hinterlassen werden. Wenn mehr als 7.000 Nutzer einen inhaltlichen Kommentar zu einer bestimmten geplanten Änderung hinterlassen, erhältst du außerdem die Gelegenheit, an einer Abstimmung teilzunehmen, bei der Alternativen vorgeschlagen werden. Das Ergebnis ist verbindlich für uns, wenn sich mehr als 30 % der aktiven registrierten Nutzer (ab dem Benachrichtigungsdatum) an der Abstimmung beteiligen.
Wenn wir Änderungen an den in dieser Erklärung erwähnten bzw. dargestellten Richtlinien vornehmen, können wir dies auf der „Facebook Site Governance“-Seite mitteilen.
Wir dürfen Änderungen aus rechtlichen oder administrativen Gründen oder zur Berichtigung einer falschen Aussage nach Benachrichtigung auch ohne die Möglichkeit von Kommentaren vornehmen. Deine weitere Nutzung von Facebook nach Änderungen an unseren Bedingungen bedeutet gleichzeitig dein Akzeptieren unserer geänderten Bedingungen. Beendigung
Sofern wir eine Änderung nicht aus rechtlichen oder administrativen Gründen oder zur Korrektur einer ungenauen Erklärung vornehmen, geben wir dir eine Frist von sieben (7) Tagen (beispielsweise durch Posten der Änderung auf der „Facebook Site Governance“-Seite) sowie die Gelegenheit die Änderungen zu dieser Erklärung zu kommentieren. Du kannst auch unsere „Facebook Site Governance“-Seite besuchen und auf „Gefällt mir“ klicken, um die Aktualisierungen über die Änderungen an dieser Erklärung zu erhalten.

Wenn wir Änderungen an den in dieser Erklärung erwähnten bzw. dargestellten Richtlinien vornehmen, können wir dies auf der „Facebook Site Governance“-Seite mitteilen.

 Deine weitere Nutzung von Facebook nach Änderungen an unseren Bedingungen bedeutet gleichzeitig dein Akzeptieren unserer geänderten Bedingungen. Beendigung

Schon allein diese Änderung sollte Anlass geben, die vorgeschlagenen Änderungen abzulehnen und für die alten AGBs abzustimmen. Da das alte Quorum zwar schwer zu erreichen ist, aber immerhin ein Mittel der Teilnahme für die Nutzer darstellt das nun komplett wegfallen würde.
Auch bei den Datenverwendungsrichtlinien sind fast alle Änderungen nur sprachliche Anpassungen. Zum Beispiel wurde „Daten“ durch „Informationen“ ersetzt. Jedoch wurde ein Abschnitt komplett neu eingefügt. 
Verbundene Unternehmen
Wir können die Informationen, die wir erhalten, mit Unternehmen teilen, die rechtlich derselben Unternehmensgruppe angehören wie Facebook bzw. Teil dieser Gruppe werden (häufig werden diese Unternehmen als verbundene Unternehmen bezeichnet). Ebenso können unsere verbundenen Unternehmen Informationen auch mit uns teilen. Dieses Teilen erfolgt unter Einhaltung der geltenden Gesetze, einschließlich solcher Fälle, in denen diese geltenden Gesetze eine Zustimmung erfordern. Wir und unsere verbundenen Unternehmen können geteilte Informationen verwenden, um uns bzw. sie dabei zu unterstützen, unsere bzw. ihre eigenen Dienstleistungen anzubieten, zu verstehen und zu verbessern.

[Alte Version] [Neue (Vorgeschlagene) Version]

Mit über 9000 Worten (bzw 9600 bei der neuen) ist die Datenverwendungsrichtlinie natürlich extrem lang und kaum ein Nutzer wird sie sich komplett durchlesen. Jedoch würden viele im Halb- oder Garnicht-Wissen geschriebene Posts dann ausbleiben.

Auf der Informationsseite zu den Änderungen und dem Feedback dazu posten nun zu tausenden die Nutzer einen vorgefertigten/abkopierten Text in dessen Kern sie den Vorschlägen aber auch den bisherigen Nutzungsbedingungen widersprechen. Dies ist zwar ganz nett gemeint und bringt zum Ausdruck dass die User wirklich gerne „bessere“ AGBs hätten, jedoch zeigt es auch die Blauäugigkeit mit der das Thema gesehen wird. Facebook sagt selbst:

Werberichtlinien:Wir haben schon immer eindeutig dargelegt, dass wir nur in der Lage sind, kostenlose Dienste anzubieten, indem wir dir Werbeanzeigen zeigen, die deinen Interessen entsprechen, und dass wir deine Beiträge – einschließlich der Seiten, die dir gefallen – verwenden, um diese Werbeanzeigen entsprechend auszuwählen. 

Darüber sollte sich schon bei der Anmeldung jeder im Klaren gewesen sein. Und wie schon mehrmals gesagt ist die einzige Möglichkeit den AGBs zu widersprechen sein Konto zu löschen da man Facebook nur nutzen kann wenn man den Nutzungsbedingungen zustimmt. Zudem hätte Facebook die Möglichkeit, alle Nutzer/Profile die auf der o.g. Seite widersprechen zu löschen. Auch dessen sollte man sich bewusst sein.

Und jetzt bildet euch eure Meinung und macht bei der Abstimmung mit!
https://apps.facebook.com/fbsitegovernance/

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